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There are no translations available. Der "Merkfähigkeits- und Aufmerksamkeitstest" (MAT) ist ein normiertes, validiertes Testverfahren zur Früherkennung kognitiver Beeinträchtigungen. Er basiert auf einer innovativen Testkonstruktion, durch die eine differenzierte, unkonfundierte Testung zentraler kognitiver Leistungsbereiche ermöglicht wird. Der MAT ist selbsterklärend und für Erwachsene jeden Alters anwendbar. Er kann beispielsweise in der Diagnostik leichter kognitiver Beeinträchtigungen und früher Formen von Demenz eingesetzt werden.
Merkmale und Vorzüge des MAT
Computerbasierte Testung
Der MAT wird vollständig am Computer durchgeführt, wodurch sich eine Reihe von Vorteilen ergibt:
Standardisierte Durchführung und Auswertung
Durchführung und Auswertung sind standardisiert, wodurch eine hohe Testgüte gewährleistet wird:
Adaptives Vorgehen
Der MAT passt sich dem Leistungsniveau des Teilnehmers an – nur wenn eine Schwierigkeits-stufe erfolgreich absolviert wurde oder der Teilnehmer lediglich in einzelnen Bereichen eine schwache Leistung zeigt, werden Aufgaben der nächst höheren Schwierigkeitsstufe dargeboten.:
Differenzierte und unkonfundierte Testung
Der MAT beinhaltet sieben Subtests mit jeweils unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen:
Selbsterklärend und einfach zu bedienen
Der MAT ist so konstruiert, dass der Teilnehmer durch einfache, klare Anweisungen an jeder Stelle des Programms erfährt, was zu tun ist:
Testgüte des MAT
Stichprobe zur Untersuchung der Testgüte
Die Stichprobe besteht aus insgesamt 42 Alzheimerpatienten (14 Männern, 28 Frauen) im Alter von 60 bis 84 Jahren mit einer leichten bis mittelschweren Demenz (Mini Mental State-Score: 15-26) und aus 42 alters-, geschlechts- und bildungsangepassten Kontrollpersonen.
Validität
Zur Validierung der Untertests des MAT wurden die Korrelationen der Testbefunde mit den Befunden der entsprechenden Referenzverfahren bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
Tabelle 1: Korrelationen der Untertests des MAT mit Referenzverfahren
p<0,01 für alle Korrelationen (VLMT: Verbaler Lern- und Merkfähigkeitstest; ROCF: Rey-Osterrieth Complex Figure; WG-LG: Wechsler Gedächtnistest, Untertest „Logisches Gedächtnis“; AKT: Alters-Konzentrations-Test)
Konstruktvalidität
Zur Untersuchung der Konstruktvalidität wurde Cronbach’s α bestimmt. Für die sechs Gedächtnistests ergab sich bei einer mittleren Korrelation von r=0,292 ein Wert von α=0,712, was einer akzeptablen Konstruktvalidität entspricht.
Retestreliabilität
Die Retestreliablität wurde bei einer Teilstichprobe von 31 Patienten untersucht, die ein zweites Mal mit dem MAT getestet wurden. Die Korrelationen betrugen für die Gesamtgedächtnisleistung 0,895 (p<0,01) und für die Gesamtaufmerksamkeitsleistung 0,787 (p<0,01).
Unterscheidung der Gruppen
Die Gruppenunterschiede zwischen den Alzheimerpatienten und den Kontrollpersonen erwiesen sich in folgenden Subtests als signifikant: verbales (p<0,05), visuelles (p<0,01) und episodisches Kurzzeitgedächtnis (p<0,01), episodisches Arbeitsgedächtnis (p<0,05) sowie Aufmerksamkeit (Stufe 3, p<0,05). Bei einer schrittweisen logistischen Regressionsanalyse wurden drei Parameter als unabhängige Variablen zur Prädiktion der abhängigen Variablen „Patientenstatus“ ermittelt. Für die Variablen „episodisches Kurzzeitgedächtnis“, „visuelles Kurzzeitgedächtnis“ und „Aufmerksamkeitsleistung“ ergab sich eine Sensitivität von 74% und eine Spezifität von 71%.
Die Subtests des MAT
Der MAT besteht aus sieben Subtests, durch die jeweils unterschiedliche kognitive Leistungsbereiche erfasst werden. Alle Subtests beinhalten drei Schwierigkeitsstufen.
Merkfähigkeit
Die Merkfähigkeit wird sowohl nach zeitlichen als auch nach inhaltlichen Kriterien klassifiziert.
Die Klassifikation nach zeitlichen Kriterien spiegelt sich in der separaten Testung von Arbeits- und Kurzzeitgedächtnis wider. So werden die zu merkenden Inhalte in den Subtests zum Arbeitsgedächtnis bereits in einem Zeitraum von maximal 90 Sekunden abgefragt, die Inhalte des Kurzzeitgedächtnisses jedoch erst nach mehreren Minuten.
Die Klassifikation nach inhaltlichen Kriterien bezieht sich auf die qualitativen Merkmale der einzuprägenden Inhalte: verbal, visuell und episodisch. Verbale Inhalte werden hierbei in Form von Wörtern dargeboten, während visuelle Inhalte durch geometrische Figuren abgebildet werden. Episodische Inhalte hingegen werden über zusammenhängende verbale Informationen präsentiert.
Aufmerksamkeit
Die Aufmerksamkeitsleistung wird über den beständigen Abgleich einfacher visueller Vorlagen erfasst.
Informationen zum Erwerb
Wenn Sie gerne noch mehr erfahren möchten oder Interesse am Erwerb des MAT haben, dann informieren wir Sie gerne. Bitte kontaktieren Sie uns per Email oder Telefon.
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